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    Renault Laguna Bilder

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    Renault Laguna Bild 1/55

    Seit März 2001 ist mit dem Renault Laguna ein ebenso eigenständiges wie innovatives Modell auf dem deutschen Markt. Der Nachfolger des erfolgreichen Laguna der ersten Generation wird in zwei Karosserievarianten angeboten: als sportlich-elegante Fließhecklimousine mit fünf Türen und als dynamischer, Lifestyle-orientierter Kombi (Grandtour). Ihren hohen Anspruch in der Mittelklasse betonen beide Versionen durch ein individuelles Design, mit dem sie sich sowohl voneinander als auch von ihrem Wettbewerbsumfeld deutlich abgrenzen. Dadurch schärft der Laguna der zweiten Generation auch das neue Markenbild von Renault. Maßstäbe setzt das Mittelklassemodell zudem durch seine Verarbeitungs- und Ausstattungsqualität, modernste Motoren und Getriebe sowie durch weitere technische Highlights, die bis dahin Oberklasse-Automobilen vorbehalten waren.

    Klassenerster mit "Keyless Entry & Drive"
    Beispielhaft dafür steht das "Keyless Entry & Drive"-System, das schlüssellose Zugangs- und Startsystem per Chipkarte, das kein anderes Mittelklassemodell zu bieten hat. Das System ist in zwei Varianten erhältlich: Keyless Drive sowie Keyless Entry & Drive.

    Die Ausstattungsversionen, Expression und Dynamique verfügen serienmäßig über Keyless Drive. Durch Drücken des Knopfs auf der Chipkarte werden Türen, Kofferraum und Tankverschluss ver- bzw. entriegelt. Nach dem Einführen der Chipkarte in das Lesegerät in der Mittelkonsole werden Wegfahrsperre und Lenksäulenverriegelung automatisch gelöst. Der Fahrer muss dann nur noch den Start/Stopp-Knopf betätigen. Ein zweiter Knopfdruck schaltet den Motor wieder aus.

    Noch mehr Bedienkomfort bietet Keyless Entry & Drive, das in den Varianten Privilège und Initiale serienmäßig an Bord ist und als Option auch für die anderen Ausstattungslinien bestellt werden kann: Bei Keyless Entry & Drive identifiziert der Bordcomputer die Chipkarte bei bloßer Annäherung auf vier bis fünf Meter Entfernung. Die Tür wird automatisch entriegelt, sobald entsprechend platzierte Sensoren die Hand am Griff registrieren. Der Motor startet wie bei Keyless Drive auf Knopfdruck. Entfernt sich der Fahrer nach Fahrtende vom Auto, werden Wegfahrsperre sowie Lenksäulen- und Türverriegelung ebenfalls automatisch aktiviert. Dieser Vorgang wird optisch durch ein Blinksignal bestätigt. Die Chipkarte speichert zudem sicherheitsrelevante Daten (z. B. den Reifendruck) sowie wichtige technische Informationen (Öl- und Kilometerstand etc.). Außerdem erfasst werden die individuellen Einstelldaten der Klimaautomatik und der elektrischen Sitzverstellung.

    Komplettes aktives Sicherheitspaket
    Als erstes Mittelklassefahrzeug verfügt der Laguna über eine automatische Reifendruckkontrolle (Serie ab Dynamique), welche die aktive Fahrsicherheit deutlich erhöht. Ein Sensor am Ventil misst permanent den aktuellen Reifendruck, die Daten werden mittels codierter Funkwellen (Telemetrie) zum Steuergerät übertragen. Der Fahrer ist dadurch über jede Abweichung vom korrekten Luftdruck informiert. Alle vier Ausstattungsversionen des Laguna bieten ein aktives Sicherheitspaket, das seinesgleichen sucht. Zur Serienausstattung zählen die Fahrdynamikregelung ESP mit ASR (Antriebsschlupfregelung) und Untersteuerungskontrolle USC, die bei starkem Untersteuern regulierend eingreift. Hinzu kommen ABS mit EBV (elektronische Bremskraftverteilung) sowie ein Bremsassistent zur Unterstützung des Fahrers bei Notbremsungen. Beim Auslösen des Bremsassistenten schaltet sich automatisch die Warnblinkanlage ein.

    Gegenüber seinem Vorgänger weist der Laguna nicht nur auf Grund der elektronischen "Helfer" deutlich bessere Bremsleistungen auf. Alle Versionen verfügen nun über Scheibenbremsen rundum. Der Durchmesser der massiven hinteren Scheiben beträgt jetzt einheitlich 274 mm statt 265 mm. Vorne kommen innenbelüftete Scheiben mit 280 Millimeter (1.6 16V, 1.9 dCi mit 74 kW/101 PS) bzw. 300 Millimeter Durchmesser. Die aktive Sicherheit fördern auch Xenon-Scheinwerfer (Serie bei Initiale-Versionen, ansonsten optional). Sie bieten eine rund 30 Prozent bessere Ausleuchtung der Fahrbahn und eine höhere Lichtausbeute im Nahbereich.

    Erstklassige passive Sicherheit
    In puncto passive Sicherheit setzt der Laguna ebenfalls Maßstäbe. Als erstes Automobil der Welt absolvierte das Renault-Modell im März 2001 den anspruchsvollen Euro NCAP-Crashtest mit der Spitzenwertung von fünf Sternen. Dabei erzielte die innovative Mittelklasselimousine 33 Punkte von damals 34 möglichen Zählern. In einem zweiten Crahtest im Juni 2003 wurde der Laguna von der Euro-NCAP-Organisation aufgewertet. Mit 34,11 Wertungspunkten von nunmehr 37 möglichen Zählern konnte er den Titel als sicherstes Fahrzeug seiner Klasse behaupten.

    Grund für das hervorragende Abschneiden: ein herausragendes Sicherheitspaket. Das innovative Mittelklassemodell ist der erste Renault-Personenwagen, bei dem hochfeste Stahlbleche zum Einsatz kommen. Sie ermöglichen eine bessere Verteilung der bei einem Aufprall einwirkenden Kräfte und steigern zudem die Karosseriesteifigkeit. Die Dauerhaltbarkeit wurde durch die Verwendung von zu 100 Prozent galvanisierten Stahlblechen erhöht. Zur Serienausstattung des Laguna zählen sechs Airbags, darunter zweistufige Adaptiv-Frontairbags für Fahrer und Beifahrer sowie vorhangartige Windowbags für die Front- und die außen sitzenden Fondinsassen. Seitenairbags hinten sind auf Wunsch lieferbar. Außerdem gibt es Dreipunktgurte auf allen fünf Plätzen, die - abgesehen vom mittleren Fondsitz - mit pyrotechnischen Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern versehen sind. Der Fahrer-Sicherheitsgurt ist sogar mit zwei Gurtstraffern ausgestattet. Diese Lösung garantiert noch besseren Schutz bei höheren Aufprallgeschwindigkeiten und eine Verminderung der Belastungsspitzen an Schlüsselbein und Schulter durch starke Gurtspannung. Die äußeren Plätze im Fond sind mit Isofix-Kindersitzbefestigungen ausgerüstet. Entsprechende Kindersitze bietet Renault ebenfalls an.

    Komfort und Fahrspaß auf Spitzenniveau
    Die serienmäßige Komfortausstattung lässt kaum noch Wünsche offen. Bei der Interieurgestaltung reicht die Spannweite von attraktiven Stoff- und Veloursbezügen bis hin zur Lederausstattung mit elektrisch einstell- und beheizbaren Vordersitzen im Initiale. Eine Klimaanlage gehört generell zur Serienausstattung, die Versionen Dynamique, Privilège und Initiale bieten eine für Fahrer und Beifahrer getrennt einstellbare Klimaautomatik. Für die Hi-Fi-Systeme steht wie bei allen Renault-Modellen ein Bediensatellit am Lenkrad (Serie ab Dynamique) zur Verfügung. Das Lenkrad wirkt auf eine - beim 2.2 dCi und beim 3.0 V6 geschwindigkeitsabhängig agierende - Servolenkung. Ab Dynamique-Niveau ist der Regensensor serienmäßig.

    Die innovative Multiplex-Verkabelung des Laguna spart nicht nur Gewicht und Raum, sondern erhöht auch die Zuverlässigkeit und erlaubt zusätzliche Komfortfunktionen. So genügt beispielsweise ein einziger Knopfdruck, um sämtliche Fenster sowie das optionale Schiebedach zu schließen. Auf Wunsch lieferbar sind unter anderem die Navigationssysteme 5000 und 8000 mit dynamischer Routenführung, die Einparkhilfe (Serie bei Initiale) und das DVD-Bordsystem mit Monitoren in den Rückseiten der Kopfstützen der Vordersitze.

    Acht Motoren zur Auswahl
    Beim Laguna stehen fünf Benziner (1.6 16V, 1.8 16V, 2.0 16V, 2.0 16V Turbo und 3.0 V6 24V) sowie drei Dieselmotorisierungen (1.9 dCi mit 74 kW/101 PS und 88 kW/120 PS sowie 2.2 dCi) zur Auswahl. Die hochmodernen Triebwerke zeichnen sich durch Temperament, Sparsamkeit und Abgasarmut aus. Die agilen und laufruhigen Ottomotoren decken ein Leistungsspektrum von 79 kW/107 PS bis 152 kW/207 PS ab, erfüllen die Euro 3-Abgasnorm (mit D4) und sind mit einer elektronisch geregelten Drosselklappe (drive by wire) ausgestattet. Die ausgesprochen drehmomentstarken und wirtschaftlichen Diesel mit Common-Rail-Technik entsprechen der Euro 3-Norm. Die beiden stärkeren Selbstzünder sind wie der 2.0 16V Turbo serienmäßig mit dem innovativen Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Für den 2.2 dCi mit 110 kW/150 PS und den 2.0 16V Turbo bietet Renault wahlweise die Fünfstufen-Automatik an, die beim 3.0 V6-Benziner serienmäßig zum Einsatz kommt.

    Aufwendiges Fahrwerk
    Auch die Fahrwerksauslegung des Laguna unterstreicht seinen Anspruch auf einen Spitzenplatz im Segment. Die aufwendig konstruierte Vorderachse und die neu entwickelte Hinterachse garantieren agiles Handling, sichere Straßenlage und höchsten Fahrkomfort.

    Reduzierte Unterhaltskosten, verringertes Diebstahlrisiko
    Maßgeblich für die günstigen Wartungs- und Unterhaltskosten sind unter anderem die auf 30.000 Kilometer verlängerten Service-Intervalle (Ölwechsel) für alle Motorisierungen sowie haltbare Bauteile wie etwa die besonders abriebfesten Bremsbeläge und der Auspuff aus rostfreiem Edelstahl. Gleichzeitig schlagen sich die niedrigen Reparaturkosten in vorteilhaften Versicherungseinstufungen nieder (s. Kapitel "Markt und Modell", Seite 33).

    Ebenfalls optimiert wurde der Diebstahlschutz, der ein unbefugtes Öffnen des Fahrzeugs in weniger als zwei Minuten nahezu unmöglich macht. Mechanische Komponenten wie Schlösser werden durch verstärkte Gehäuse geschützt und über Kabel gesteuert, was eine Manipulation extrem erschwert. Zudem schirmt ein massives Gehäuse das bordeigene Steuergerät ab. Ein unbefugtes Anlassen des Fahrzeugs ist damit praktisch unmöglich. Die Chipkarte ist mit Sicherungen (Identifizierungscodes) versehen, die Karosserie dreifach gekennzeichnet. Zwölf weitere wesentliche Baugruppen tragen ebenfalls Codes, die den Verkauf gestohlener Teile erschweren.

    Entwicklung und Produktion in Rekordzeit
    Der Laguna (Entwicklungscode X74) wurde als erstes Renault-Modell vollständig im Technocentre bei Paris konstruiert. Die Entwicklungszeit betrug 42 Monate, der Investitionsaufwand lag bei rund einer Milliarde Euro. Produziert wird das Mittelklassemodell im Werk Sandouville, Frankreich. Die Fertigungszeit pro Fahrzeug verkürzte sich gegenüber dem Vorgänger um rund 40 Prozent auf nur noch rund 13 Stunden. In der Karosserieherstellung wurde ein Automatisierungsgrad von 95 Prozent realisiert. Täglich rollen rund 1.600 Einheiten des Modells vom Band.

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